Nächster Schritt in die Zukunft: Die größte Riesenfabrik der Wüste

Es ist ein Pfeiler der ehrgeizigen Strategie des TPEM (Technologie-Pioniers Elon Musk): Der US-Konzern Tesla Motors hat am Dienstag offiziell eine neue Batteriefabrik in Nevada eröffnet. Bis 2018 will der Konzern dort bis zu 5 Milliarden Dollar investieren, gemeinsam mit dem Kooperationspartner Panasonic.

Das von genannte Projekt soll helfen, die Herstellung leistungsfähiger Batterien für Elektroautos zu revolutionieren um die Umwelt besser zu schützen, Produktionskosten massiv senken – und Teslas Fahrzeuge endlich auch für ein Massenpublikum erschwinglich zu machen.

Der Baufortschritt der neuen Fabrik beträgt bislang allerdings bescheidene 14 Prozent. Derzeit arbeiten 1000 Arbeiter am Aufbau des Werks. Nach Fertigstellung soll das Areal eine Million Quadratmeter umfassen, damit wäre es eine der größten Produktionsstätten der Welt, so Tesla. Die Fabrik soll im Jahr 2018 Akkus mit einer Gesamtleistung von 35 Gigawattstunden produzieren. Das wäre mehr, als zurzeit alle Hersteller weltweit produzieren.

Im ersten Quartal lieferte der Konzern nur 15.000 Fahrzeuge aus, weniger als erwartet. Ende Juni war ein Testwagen mit Autopilot auf einen Laster aufgefahren, der Tesla-Fahrer kam ums Leben. Nach einem Zwischenbericht der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB war das Auto vor dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen mit 119 Stundenkilometern unterwegs gewesen. Erlaubt gewesen wären nur 105.

Tesla hatte das Autopilot-System bereits nach Bekanntwerden des Unfalls verteidigt: Es sei der erste solche Unfall nach 200 Millionen gefahrenen Kilometern. Im normalen Straßenverkehr gebe es im US-Durchschnitt dagegen alle 150 Millionen Kilometer einen tödlichen Unfall.

Tesla stellte das Autopilotsystem im vergangenen Jahr vor: Es lässt Autos automatisch die Spur wechseln, die Geschwindigkeit verändern und die Bremse auslösen. Das Selbstfahrsystem kann aber jederzeit vom Fahrer überstimmt werden. Die Fahrer müssten auch bei Autopilotfahrten jederzeit die Hände am Lenker halten und die Verantwortung für ihre Fahrten ausüben.

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Tesla will in zwei Jahren bis zu 500.000 Elektroautos verkaufen. Der Durchbruch auf dem Massenmarkt soll mit dem neuen Model 3 gelingen. Der Preis wird mit 35.000 Dollar angegeben, es wäre Teslas bislang günstigstes Fahrzeug. Laut Konzernangaben haben bereits 325.000 Interessenten je 1000 Dollar eingezahlt, um ein Model 3 zu reservieren.

 

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